Deutschrocker mit Herz

Donnerstag, Februar 23, 2006

Welcome to England!

Nachdem ich in meinem letzten “Post” noch ueber die negativen Folgen von Semesterferien klagte ist es nun an der Zeit deren positive Eigenschaften hervorzuheben, denn dadurch, dass es keine Presenzzeiten gibt hat Mann und Frau auch, solange ausreichend Geld und Lust vorhanden ist, Zeit zum Reisen.

An dieser Stelle wird sich der eine oder die andere vermutlich denken “der hat gut reden! Ich hab keine Zeit, ich muss lernen!”, aber ich bin der festen Ueberzeugung, dass jede und jeder ausreichend Freiraueme im Studium hat um verreisen zu koennen.
Man muss eben nur wollen!
Aber zurueck zum Thema. Auch ich bin gerade dabei diese positive der “Ferien” auszunutzen und so hiess es fuer mich am vergangenen Dienstag “Adieu Deutschland!” und “Welcome to England!”.

Hier besuche ich die liebe Cornelia, welche zur Zeit ein Auslandssemester in Brighton verbringt.

Brighton ist ein Seebad im Sueden des Landes und unterscheidet sich in einer ganz entscheidenden Sache kein Stueck vom Rest des Landes: Beim Wetter.

Seitdem ich hier vorgestern gelandet bin ist es hier quasi durchgehend am fisseln, die einzige Ausnahme stellte bis jetzt der heutige Morgen da, denn da wurde aus Regen Schneeregen.

Abgesehen vom Wetter gefaellt es mir hier jedoch bis jetzt sehr gut. Nur die frische Seeluft verursacht bei mir eine permanente Muedigkeit.

Doch auch von der habe ich mich am gestrigen Mittwoch nicht davon abhalten lassen und bin Froehlich in den Bus gesprungen um mir Brighton mal aus naechster Naehe und bei Tage anzugucken.

Ich muss wirklich sagen, Brighton ist ein sehr nettes Staedtchen und im Grunde auch nicht viel anders als man sich eben eine englische Stadt an der Kueste vorstellt. Wer hier genauere Infos haben moechte soll mich doch bitte anschreiben, dann kann ich ihm/ihr gerne ein paar Fotos zukommen lassen. Die Welt der Digitalcameras machts moeglich!

Heute darf ich meinen Tag, oder zumindest 3 Stunden des Tages, im Comupterraum des “University of Sussex” verbringen, waehrend Conny nebenan am Webdesignen ist.

Wenn ich diese Raemlichkeiten mal mit denen an meiner Heimatuniversitaet in Marburg verbinde kann ich schon gruen vor Neid werden, denn soviele PCs wie hier in einem Raum stehen hat die gesamte Uni in Marburg nicht, ganz abgesehen von der Ausstattung der Selbigen. Was mir im Grunde aber eigentlich auch egal sein sollte, denn wofuer brauche ich bitte in der Uni X PCs und super Fotobearbeitungsprogramme? Im Grunde reicht doch Internet + Bibleworks!

Im Anschluss an diesen harten Arbeitstag wird dann heute Abend die hiesige Partyszene in Augenschein genommen und der Geburtstag der lieben Tam gefeiert.

Ich bin schon sehr gespannt.